An der Grundschule
Volkmarode wird die Beratungslehrerin als unabhängige Institution und feste
Ansprechpartnerin bei Problemen von Schülern, Eltern, Kollegen gern in Anspruch
genommen. Das Angebot der Beratung richtet sich an Schüler, Eltern und
Kollegen, die sich in Ruhe über Schwierigkeiten oder Probleme unterhalten
möchten. Dabei kann der Bereich des Unterstützungsbedarfs sehr vielfältig sein:
Konzentrationsprobleme, Verhaltensauffälligkeiten, Lernmethoden,
Leistungsdefizite, Schullaufbahnempfehlungen, Versetzung und Übergänge,
Hochbegabung, individuelle Lernförderung, Zusammensetzung der Klassen, soziale
Konflikte oder persönliche Probleme. Beratung bedeutet dabei nicht, dass
Ratschläge gegeben und schnelle Lösungen präsentiert werden können, sondern es
geht um eine sorgfältige Bestandsaufnahme des Problems und die gemeinsame Suche
nach Bewältigungsmöglichkeiten. In den Gesprächen kann sich auch herausstellen,
dass die Hilfe der Schule nicht ausreicht und ein Kontakt zu Fachleuten hergestellt
werden sollte. Die Hilfe und Unterstützung der Beratungslehrerin kann auch in
diesem Fall erbeten werden. Die Beratung ist freiwillig in Anspruch zu nehmen
und alles, was besprochen wird, ist absolut vertraulich. Die Beratungslehrerin
an der GS Volkmarode ist seit 2005 Frau Jegerlehner. Sie hat eine zweijährige
schulpsychologische Weiterbildung mit Abschlussprüfung absolviert.
Im Schaukasten am Eingang stellt sich Frau Jegerlehner vor. Eltern, Schüler und Kollegen erfahren dort, wie, wo und wann sie mit Frau Jegerlehner Kontakt aufnehmen können.
1. Allgemeine Grundvoraussetzungen
An
der GS Volkmarode können Eltern Schüler, Schülerinnen, Eltern und alle
am Erziehungsprozess Beteiligten auf ein unkompliziertes
Unterstützungssystem zurückgreifen, um bei vorhandenen oder
auftretenden Problemen angemessene Lösungen zu finden.
In folgenden Bereichen kann es zu einem Unterstützungsbedarf kommen:
Möglichkeiten der Kontaktaufnahme und Informationsbeschaffung:
Die
verschiedenen Kompetenzbereiche an der GS Volkmarode sind allen
MitarbeiterInnen bekannt, so dass bei auftretenden Schwierigkeiten
sofort gehandelt oder weitervermittelt werden kann, um möglichst
schnell problemnahe und praxisgerechte Lösungen zu entwickeln.
2. Personen des Beratungssystems und ihre Funktionen
a) Klassenlehrkräfte
Die
Klassenlehrkraft ist klassenbezogen der erste Ansprechpartner für alle
Beteiligten. Sie berät Schüler, Schülerinnen, Eltern und andere
Erziehungsbeteiligte im Bereich von Erziehung und Unterricht im Rahmen
der Klassengemeinschaft.
Spezifische Beratungsgespräche zur
Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit einzelner Schüler und Schülerinnen
der Klasse mit den Eltern kommen hinzu. Im Rahmen des Schullebens
schließt dies die Unterstützung und Beratung einzelner Schüler der
Klase ein.
Die Klassenlehrkraft übernimmt auch Gespräche mit
therapeutischen Einrichtungen oder Nachhilfestellen in Bezug auf die
Lernentwicklung und das Sozial- und Arbeitsverhalten. Sie arbeitet auch
an Förderplänen Lernentwicklungsberichten und Nachteilsausgleichen mit.
b) Fachlehrkräfte
Die Fachlehrkraft berät Schüler, Schülerinnen und deren Eltern in Fragen von Erziehung und Unterricht eines Faches.
c) Förderschullehrkräfte
Die Förderschullehrkraft arbeitet im Rahmen der Kooperation mit der Förderschule unterstützend und beratend im Unterricht mit.
d) Schulleitung
Die
Schulleitung unterstützt und berät alle an der Schule beteiligten
Personengruppen und stellt personelle, räumliche und sachliche
Vorraussetzungen für ein Beratungs- und Unterstützungssystem an der
Schule sicher.
e) Beratungslehrkraft
Die
Beratungslehrkraft ist an der Schule eine präsente Ansprechpartnerin
für alle Schüler, Schülerinnen, Eltern, Lehrkräfte, Betreuungskräfte
und Schulleitung. Sie hat eine entsprechende Ausbildung absolviert und
kann bei schulischen und persönlichen Problemen angesprochen werden .
Die Beratungslehrkraft hält sich konsequent an die Leitlinien der
Beratung.: Freiwilligkeit, Vertraulichkeit, Unabhängigkeit und
Verantwortlichkeit.